Im August 1966 wurde die Skulptur »Karyatide« im Urnengarten auf dem Struer Friedhof eingeweiht.

Sie war eine Gabe vom Dänischen Kunstfond in Anleitung zum 75-jährigen Jubiläum der Kirche.
Die Skulptur ist eine so genannte Karyatide, welches eine Frauenfigur ist, die eine Säule in einem Bauwerk trägt, oft gesehen in der klassisch griechischen Architektur.
August Keils Karyatide steht hier komplett freigelegt mit einem Korb auf dem Kopf. Die Frau geht mutig vorwärts mit gehobener Brust und mit einer stolzen monumental aufrechten Haltung, welche an einen griechischen Chorus (antike griechische Figur).
Auf dem Sockel ist ein Mensch, gemeißelt als flaches Relief. Den unbekleideten Körper sieht man von der Seite und ein Laubzweig erhebt sich über dem Kopf. Der Körper drückt Machtlosigkeit, Frustration, und Sorge aus. Die Figur ehrt mit dem Laubzweig die Ewigkeit, ausgedrückt durch den monumental starken Frauenkörper über sich.
Die Skulptur strahlt Ruhe aus. Sie fordert einem auf, innere Ruhe zu finden.
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