In Struer stehen zwei Skulpturen von Edgar Funch auf dem Rathausplatz.

Sie sind eine Gabe an die Stadt von der Sparkasse, die 1971 ihr 100-jähriges Jubiläum feierte.
Edgar Funchs Skulpturen lenken oft die Gedanken hin zu Monumenten vergangener Kulturen.
In der abstrakten Formsprache kann man Masken erahnen, die unter anderem in der Wikingerkunst unserer eigenen Kultur zu sehen sind.
In Edgar Funchs Werken schmelzen Mensch und Natur zusammen in der Skulptur.
Die zwei Skulpturen wurden direkt in norwegischen Syenitstein gemeißelt und deren Farbe passt gut in die Umgebung, so dass man glauben könnte, sie wurden für den Platz geschaffen. Funch schuf doch bereits 1969 das Werk.
Die Platzierung wurde genauestens gewählt in Beziehung zur Beleuchtung. Sie sind so platziert, dass sie eine Tagesseite haben, die von der Fußgängerzone aus zu sehen ist und eine Nachtseite, beleuchtet vom Licht der Rathausfenster.
»Die Struersteine« haben zwei oder drei senkrechte Säulen als deren durchgehenden Hauptkern.
Die vielen verschiedenen Steinteile verhalten sich zu diesen senkrechten Säulen, doch die Augen spielen konstant mit der Balance in der Skulptur.
Einige Steinelemente stechen drohend hervor aus den zwei aufrechten Säulen, als wenn ein Element herausfallen und verursachen könnte, dass die Steinmassen zusammenfallen wie ein Kartenaus. Dies gibt den Skulpturen einen magischen Charakter, als wenn die Steinmassen übereinander stehen, ohne von der Schwerkraft beeinflusst zu werden.
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