| Museernes Samvirke i Vestjylland |
| Am Rande der Vereisung |
Diese Vereisungsgrenze bildet heute die wichtigste Trennungslinie zwischen den Landschaften Dänemarks. Ungefähr an dieser Stelle liegt der höchste Punkt des Forstes Klosterhede. Hier lag einst das Gletschertor, als die Klosterhede am Ende der letzten Eiszeit von dem Schmelzwasser gebildet wurde, die von hier aus in westlicher Richtung gleich einem Netzwerk verzweigter Flüsse über die Ebene der späteren Heide strömten. Das Gebiet im Osten war zu dieser Zeit noch vom Eis bedeckt, und der Kilen diente als Tunneltal, wo das Schmelzwasser sich unter dem Eis den Weg zum Gletschertor bahnte. Auf dem letzten Stück des Weges musste es eine Steigung überwinden, um auf die Ebene des späteren Heidegebietes zu gelangen. Östlich und nördlich des Eisrandes trifft man auf eine für Dänemark typische Moränenlandschaft mit kleineren Hügeln. Die Wasserläufe haben sich in das Terrain hineingegraben und typisch v-förmige Erosionsklüfte gebildet. |
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